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Notizen:


Ausgehend von Hannah Arendt, die, durchaus vernünftig, die Frage aufgeworfen hat, wie wir es den mit den Menschenrechten halten, wenn die Flüchtlinge sich vor unserer Grenze drängeln, stürzt sich Agamben – vielleicht um des Überraschungseffektes und des Eindrucks der Originalität willen – in die Übertreibung, dass die klandistine Nicht-Beachtung der Menschenrechte geradezu eine Folge der Menschenrechte selbst sei.

Noch extremer als Adorno und Horkheimer bedient er sich ausschließlich eine Montage und Assozationstechnik und greift bei seiner vermeintlich emanzipatorischen Kritik am modernen Staat und den Menschenrechten lieber auf die Kategorien von Erzreaktionären wie Carl Schmitt als auf die Philosophen der Aufklärung zurück.